h1

artikel zu „kategorie c – hungrige wölfe“

November 13, 2008

während der fan-“experte“ gunter a. pilz mal wieder den von ihm stammenden begriff „hultras“/ „hooltras“ in “stellung bringt“ (hier) und von der alten “neuigkeit“ der ablösung der „hooligans“ durch eben jene „hooltras“ spricht, scheint deren popularität und mythos bei vielen, ob nun plakativ oder ernst gemeint, weiterzuleben. eine wichtige rolle zum erhalt des mythos spielt, wie in vielen anderen subkulturen auch,  die musik. wer sich zum thema „hooligans“ weiterbilden möchte, trifft bei recherchen zwangsläufig auf die namen „kc“, „kc – die band“, „kategorie c“, „vollkontact“ oder „kategorie c – hungrige wölfe“. bei näherem betrachten stellt sich schnell heraus, dass es sich um mehrere bandprojekte handelt, die im grossen und ganzen aus dem selben personenkreis entstammen und in dieser konstellation 2008 ihr 10-jähriges jubiläum feiern. wie es sich für ein band gehört, fand anlässlich dieses jubiläums auch eine tournee statt, die das bandprojekt, welches aktuell unter dem namen „kategorie c – hungrige wölfe“ auftritt, unteranderem in die nähe von „warnow-beach-city“ führte. wie links-lang berichtet, feierten, wie bereits 2007, (hier) ca. 400 besucherInnen mit band ihr bühnenjubiläum. angesichts des grossen erfolges, der popularität, auch mein „freund“ stiefel trägt einen „kategorie c“-pullover, und des als „unpolitisch“ geltenden images der band scheint das interesse an den hintergründen von „kategorie c – hungrige wölfe“ zunehmend grösser zu werden. so sind in der letzten zeit zwei gute artikel, einmal in der „lotta“ und dem „antifaschistischen infoblatt“ (aib), erschienen, die beide auf die verbindungen zwischen der bremer hooligangruppe „standarte bremen„, der rechten szene in bremen und der band aufmerksam machen.

3 Kommentare

  1. Ganz großes Kino in dieser Hinsicht war der junge Metalfreak mit KC Kappu auf der Schülerdemoin HRO. Der Buttoncheck seiner z.T. sportlich ausschauenden Freunde irritierte um so mehr als sich herausstellte das diese alle ein Problem mit Nazis zu haben schienen => die GNWP- und AFA Buttons waren allesamt echt. Am Ende des Tages war der Herr nochmal auf dem Uniplatz beim Saufen mit der dort heimischen Punkerhorde zu bestaunen.

    Es ergab sich ein faszinierendes Bild eines Durch- und Nebeneinander von diffus- politisierten und a- sowie unpolitischen Jugendkulturen.


  2. offtopic:
    mal was anderes… was hältst du hier von?
    link zu fussballartikel


  3. ist im ersten moment ne starke these, zumal die ultra-szene sich ja den kreativen support auf die fahnen schreibt, ich glaube ich werde mir die „11 freunde“ mal wieder kaufen und dann sehen wir mehr



Kommentar schreiben