grasshoppers zürich – lech poznan
na gut, bis auf die kleine „panne“ beim ausrollen des transpis.

grasshoppers zürich – lech poznan
na gut, bis auf die kleine „panne“ beim ausrollen des transpis.

spruchband während des spiels hansa gegen st. pauli
warum braucht die post eigentlich immer so lange ???
wie mir besserscheitern gerade berichtet hat, soll es in der neusten ausgabe der „jungle-world“ einen artikel mit der überschrift (ab morgen online): „querfront mit dem mob – nazihools in rostock“ des hansa-fanszene-“experten“ martin schulz geben.
viel spass beim lesen wünscht knusperflöckchen.
update: 15:47 uhr – die post war da.
update: 17:26 uhr – juhu, identitätskrise endlich überwunden. bin jetzt „in irgendeiner form [...] links, antideutsch, liberal, antifa oder punker“ natürlich mit ostdeutscher männerseele und bilde, weil ich kein plakat mit der aufschrift „gegen nazis“ in der hand halte eine querfront mit den nazis, danke herr schulz.

gefunden bei pflastersteine
dass die meinungen zu „usp“ (ultra sankt pauli) manchmal sehr weit auseinandergehen, dürfte ja nicht die grosse neuigkeit sein. was mensch allerdings gestehen muss fussball-streetart-technisch sind sie echt ganz weit vorne.
der song ist von „das bierbeben“ und passt wohl auch gerade ganz gut, wo doch gestern die „kulturnation deutschland“ von horst köhler ins leben gerufen wurde.

gestern abend fiel mir der neue „fresh guide“, so eine art regionale monatsvorschau für elektronische musik, in die hände und mit freude konnte ich lesen, dass „jake the rapper“ mal wieder in der stadt ist – leider im „interclub“. trotz aller risiken, welche dort „jenseits der schienen“ lauern, kann ich allen freundInnen der extensiven tanz- und partykultur einen besuch empfehlen.
einen kleinen vorgeschmack gibt es bei schons.blogsport.de.

viel wurde in den letzten tagen über die vorkommnisse rund um das spiel fc hansa rostock gegen fc st.pauli berichtet, geschrieben, erzählt oder gemutmasst, unteranderem musste auch patrick gensing seinen „senf“ zum thema geben. auf seinem blog npd-blog.info liess er sich sehr ausführlich über seine eindrücke aus. dass sein oberflächlicher und schlecht recherchierter artikel auch in der presseschau von links-lang verlinkt wurde (hier), finde ich persönlich sehr schade und kritikwürdig, aber darum soll es hier nicht gehen. vielmehr möchte ich auf einen artikel von bad-blog.com und den natürlich subjektiven spielbericht von hansafans.de verweisen. ich finde beide werfen, trotz einigen fehleinschätzungen, in kombination mit der lektüre der aktuellen „hinter dem zaun“ und der „gazette“, dem infozine von usp, einen deutlich differenzierten blick auf das verhalten der aktiven und organisierten fanszenen beider vereine. dass ein solch differenzierter blick vielfach nicht erwünscht ist und die entwicklungen gerade innerhalb der rostocker fanszene von einigen schlichtweg als nicht anerkennungswürdig bewertet werden, erinnert mich an einen satz von theodor w. adorno aus „was bedeutet: aufarbeitung der vergangenheit“:
im hause des henkers soll man nicht vom strick reden; sonst hat man ressentiments
ich hoffe, dass auch in rostock menschen zukünftig die möglichkeit haben, zum fussball zu gehen oder an „perversen riots“ zu partizipieren ohne mit der unfreiheit von - “ja, aber nur mit nazis“ oder „nein, ohne mich“ – konfrontiert zu werden.
kleiner nachtrag: einen kleinen persönlichen spielbericht gibt es bei: auxarmes.blogsport.de