vor längerer zeit hatte besserscheitern mir mal einen song von “pantha du prince“ und „tocotronic“ mit dem klangvollen namen „kapitulation (manifest)“ gegeben, ich glaube nicht nur das lied, sondern gerade die art und weise wie „pantha du prince“ es umgesetzt haben, gibt meinen jetztigen gemütszustand wohl am besten wieder. die letzten tage waren gezeichnet von vielen teils traurigen, einigen zu entwartenden und sehr vielen nachdenklichen momenten, momenten des vertrauensvollem den kopf-in-den-schoss-legens, von niederlagen, die jetzt “schwarz auf weiß“ besiegelt sind, von viel freude, von nicht fassbaren entsetzen und vielen ängsten – zukunftsängsten, gegenwartsängsten, ängsten vor dem alleine sein, ängsten den erwartungen nicht entsprechen können, der angst sich fallen zu lassen und vielen lieben menschen mit offenen ohren, einem ehrlichen interesse an mir und noch mehr geduld – aber am liebsten würde ich jetzt wohl auf einer wiese irgendwo in der mecklenburgischen pampa in der sonne liegen wollen.
apropo mecklenburgische pampa – die fusion steht ja bekanntlich vor der tür und ich habe mir einen arbeitsplatz auf der „oase„ bei den sobis sichern können. wahrscheinlich geht die fusion für mich dieses jahr dann eine ganze woche, sprich montag und dienstag aufbau, dann bis sonntag tanzen, tanzen, tanzen und schöne augenblicke erleben und montag abbau. dazu ne warme dusche, viele interessante leute und ne woche fernab des tristen alltags.
ps: und während ich hier gerade versucht habe die letzten tage gedanklich zu verarbeiten, ist in der küche mein mittagessen für morgen verbrannt.