Archiv für Februar 2008

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derby-geschichten …

Februar 27, 2008

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… das heute im rahmen des dfb-pokal-viertelfinale stattfindende münchener stadtderby wirft seine schatten voraus. haben doch unbekannte in einem, sagen wir mal genie-streich, das alt-ehrwürdige „städtische stadion an der grünwalder strasse„, die heimstätte von „tsv 1860 münchen“ mit rot-weissen streifen und „fc bayern“-slogans bemalt. (mehr hier) lt. aussagen der stadtverwaltung münchen entstand ein gesamtschaden von ca. € 10.000,00.

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fundstück des tages …

Februar 21, 2008

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während der proteste gegen den g8-gipfel 2007 in heiligendamm/ rostock.

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knusperflocken’s ausgehtipps #3

Februar 21, 2008

samstag – pleitegeier, 15.30 uhr -> bvb 09 dortmund vs. fc hansa rostock, gelingt hansa nach mehr als 12 jahren wiedermal ein sieg in dortmund (letzter sieg am 24. februar 1996, endstand 2:1, tore: steffen baumgart, jonathan akpoborie (quelle)), wie immer frühes erscheinen sichert sitzplätze !!! (vorbericht bei hansafans.de)

samstag – ms stubnitz, 22.00 uhr -> „trinity“ heißt die veranstaltung, wer nach freitag vom drum’n'bass noch nicht genug hat oder auf „indie“ mit dem indiepapst oder reggae dancehall steht, sollte samstag auf die stubnitz gehen (more infos)

samstag – jaz, 23.00 uhr -> das „jugend absturz zentrum„, „fortschritt 3000“ und „you need friends not diskos“ laden zum tanz mit „mollono.bass aka molle„, „d.hoerste aka white horse“ und „des wahnsinns fette beute„. damit ihr samstag auch schön raven könnt, hier nochmal ein kleines lernvideo.

und in der restlichen zeit könntet ihr die neue „jungle-world“ lesen, diesmal geht es u.a. um die unabhängigkeit des kosovos, die neue überwachungsdrohne der sächsischen polizei und die disko zu den 68er wird fortgeführt.

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impressionen zum frühstück …

Februar 21, 2008

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grüne elefanten tanzen, bedröhnte bären jonglieren: wenn es nach der bizarren bilderwelt auf müsli-packungen geht, regiert an deutschen frühstückstischen der helle wahnsinn“ oder einfach „lsd zum frühstück“ – autor sebastian heilig macht sich gedanken zu sexueller enthaltung, weißen kristallen und dem tierschutz (hier) (via) … angesichts der tatsache, dass die tiere aus dem „kelloggs-zoo“, unschuldige opfer der bio-/öko-welle werden könnten, kann ich alle leserInnen nur auffordern, nicht auf das morgenliche lsd zu verzichten.

yogi-bär macht werbung für kelloggs

kelloggs-werbung aus den 80-iger

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knusperflocken’s ausgehtipps #2

Februar 20, 2008

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seit letzter woche gibt es sie wieder, die „politischen donnerstage“ der sobis. diese woche gibt es eine lesung des buches: “feindbild demonstrant“ herausgegeben vom „anwaltlichen notdienst“, welcher eine erste bilanz des g8-gipfels 2007 zieht. (more infos)

also donnerstag, 21.02.2008, 19:30 uhr, frieda 23

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*[...], das sind die schwulen lausitzer [...]* …

Februar 19, 2008

ein beispiel für homophobe beschimpfungen des gegners in der rostocker fanszene (etwa ab ca. 1:30min)

lizas welt zu homophobie beim fussball (via) …

ich erinnere mich gerade an eine abenddiskussion mit zwei bekannten, wo eine ähnliche these aufgestellt wurde, dass gerade in subkulturen, in den zuneigungen/ lustbefriedigungen mit menschen des gleichen biologischen geschlechtes an der tagesordnung sind (*inniges umarmen beim torjubel, gemeinsames oberkörperfrei-tanzen auf konzerten, gemeinsame gewalttaten gegenüber politischen feinden*), genau dieses thema nie auf den tisch kommen darf.

ps: wer wie ich ständig probleme mit „das“ oder „dass“ hat, schaue bitte hier ;-)

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„el“ tritt zurück …

Februar 19, 2008

nach nun fast 50 jahren ist der kubanische „revolutionsführer“ fidel castro, auf kuba auch nur „el“ (dt.: der/ er) genannt, von allen ämtern zurückgetreten. wie es mit der „revolution“ *hüstel* nach der nun endgültigen machtübergabe vom „maximo lider“ an seinen jüngeren bruder raul castro weitergeht, bleibt abzuwarten. erste antworten gerade, was das verhältnis zu den usa angeht, beantwortet die „sueddeutsche.de“ in ihrer heutigen online-ausgabe. bei weiteren recherchen habe ich auch mal bei der „jw“ vorbeigeschaut. wie der autor harald neuber in seinem artikel mit dem kritikwürdigen namen „kulturell souverän“, welcher eigentlich über eine buchmesse und das kubanische verlagswesen berichtet, richtig anmerkt, fällt es vielen autorInnen schwer eine dezidierte auseinandersetzung mit der situation in kuba seit den 1 1/2 jahren der bisher provisorischen machtübergabe an raul castro zu führen. nachdem der autor erst adorno, aus welchem grund auch immer ins spiel bringt, konstatiert er weiter:

“ … Politisch hat sich in der Inselrepublik seither nichts geändert. Deutlich wird dadurch, daß Kubas Sozialismus mehr ist, als die Tropendiktatur, als die er dargestellt wird. …“

diese aussage ist so gesehen richtig, was der autor jedoch, vielleicht mit absicht übersieht, ist, dass viele reformen (transformation von einer diktatur einer einzelperson zu einer diktatur einer elite/ avantgarde) bereits zu früheren castro-zeiten (glasnost-politik der udssr), spätestens jedoch am anfang der neunziger jahre stattgefunden haben. der artikel von harald neuber erweckt in gänze den eindruck als wolle er die „revolutions-romantischen“ ideen von castro und so manch westlichen linken in die post-castro-ära retten. gleichzeitig verfestigt er auf diesem wege die symbolfigur „fidel castro“, welche nicht nur die kubanische regierung, sondern auch so manche/r linke, sei es nun in lateinamerika (hugo chavez) oder den rest der welt für sein/ ihr politisches selbstverständnis braucht. wer sich mal die mühe macht und ins online-archiv der „jw“ schaut, wird schnell feststellen, dass in jedem noch so kleinen artikel über kuba der name „fidel castro“ mindestens einmal vorkommt.

da der diskurs um “die linke“ und ihr selbstverständnis ein schier bodenloses fass ist,  kann ich an dieser stelle nur die humanistische forderung unterstützen, dass sich die lebensbedingungen (grundversorgung, bewegungsfreiheit, etc) so verbessern müssen, dass kein/e kubaner/in gezwungen ist, sein/ihr leben bei der flucht auf’s spiel zu setzen – da helfen auch keine bücher für wenige euro-cent, sehr geehrter herr neuber. solange auch nur ein mensch mit einer nussschale über das meer „schippern“ muss, bleibt die grundposition, welche von den usa vertreten wird, für mich nachvollziehbar. 

noch ein kreuz für fidel castro

ps: apropo „proletarische revolution“ – gestern durfte ich im „nordmagazin“ auf „ndr“ erfahren, dass die „proletarische revolution“ auch in meiner nähe stattfinden sollte, für einen beitrag aus der reihe “dorfgeschichten“ besuchte ein reporter ein kleines dorf im müritz-kreis. irgendwie tut der reporter mir jedensmal ein kleines bisschen leid, muss er doch woche für woche eine spannende geschichte rund um ein „kuh-dorf“ in meckpomm machen. da folgt nach der „standard-dorfstrassen-mit-katze-oder-hund-aufnahme“ noch das interview mit dem/der bürgermeisterIn und der bericht über den verfall des guthauses. gestern musste der reporter zusätzlich noch eine sportliche herausforderung meistern und die höchste erhebung des dorfes, eine grundmoräne a.k.a. rodelhügel (*wer sich nicht mehr an den geographie- a.k.a. erdkundeunterricht erinnern kann/ möchte, klicke bitte hier*), immerhin ca. 20 m hoch besteigen. nachdem das team den abstieg ohne verletzungen geschafft hatte, wurde noch ein bewohner interviewt, welcher stolz erzählte, dass sein haus, wie viele andere auch anfang der fünfziger jahre im zuge der staatlichen aktion „industriearbeiter auf’s land“ gebaut wurde. wie die literatur verrät wurden mit diesem programm insgesamt über 100.000 menschen auf’s land delegiert. allerdings kehrte ein grossteil nach ablauf der verträge aus verschiedenen gründen wieder in die städte zurück. dass die „proletarische revolution“ auch die geschichte meines lieblingsfussballvereines beeinflusst hat, ist hierbei wohl nur eine kleine randnotiz, wurde doch die mannschaft der „bsg empor lauter“ 1954 nach rostock delegiert und 1965 als eigenständige fussballsparte unter den namen „fc hansa rostock“ aus dem „sc empor rostock“ ausgegliedert.

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warum …

Februar 17, 2008

kommt eigentlich nach dem samstag immer gleich der sonntag ? dieser umstand und zu gleich grobe fehler der bürgerlichen gesellschaft zwingt mich jeden samstag auf ’s neue früh parties zu verlassen bzw. sie garnicht erst geniessen zu können. wenn, wie unser freund adorno sagte, es schon “kein richtiges leben im falschen“ gibt, so sollte es doch eine der mindestforderungen einer emanzipatorischen bewegung sein, dass nach dem samstag nicht der sonntag kommt. dann könnte ich schön ausschlafen und müsste nicht in ca. 2 stunden wieder aufstehen, um ausreichend „kohle“ für den nächsten monat zu “verdienen“ …

„schlaft schön“ euer knusperflöckchen 

@ merle und besserscheitern: sorry, dass ich nicht bescheid gesagt habe, ihr wart irgendwie nicht aufzufinden …  

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endlich …

Februar 14, 2008

seit dem 1. februar diesen jahres beehrt der rapper „massiv“ die menschheit mit seinem album „ein mann – ein wort“. doch schon seit ein mehreren wochen gibt es die wildesten gerüchte um das „pfälzische landei“ (zitat laut.de), soll er doch nach einem radiointerview im berliner stadteil neukölln auf offener strasse angeschossen worden sein. der mysteriöse tathergang, die tatsache, dass der rapper aus nächster nähe nur einen streifschuss erlitten hat und dass seine homepage bereits wenige minuten später von dem „angriff“ berichtete, lassen sehr viel raum für spekulationen, ob dieser „angriff“ nicht nur ein weiterer inszenierungsbaustein als „real-tough-guy“ ist. (spiegel online) so spielen nichtzuletzt die macherInnen der „massiv“-homepage mit diesem „realness-faktor“, um „massiv“ gegenüber den anderen spielern im hip-hop-game mehr „credibility“ zu verschaffen  …

 … Denn sie wissen, Massiv wird ihnen gefährlich. Sie spüren, dass er genau das erlebt hat, wohin sie sich in ihren  Texten zu träumen versuchen. Und sie fühlen, er ist ihnen einen Schritt voraus …  (zitat homepage von massiv)

wie sich dieses image dann in seinen texten niederschlägt, lässt sich sehr gut anhand des liedes „palestine„  nachvollziehen, berichtet der rapper  mit palästinesischen eltern in diesem song doch über das leben im westjordanland, welches er während seines 25-jährigen aufenthalt in pirmasens scheinbar hautnahe erlebt hat. bei genauerem hinhören sind massiv’s antisemitische ausfälle keine einzelfall in der deutschen hip-hop/ rap-szene, längst ist das wort „jude“ zur geläufigen beschimpfung geworden und judenhass scheint das kollegtiven selbstverständnis der gesamten  musik(sub-)kultur zu sein. (lizas welt berichtet, artikel bei hagalil) neben dem „gedisse“ gegen „bözemann“, einem der feinde von „massiv“ (bad-blog zu „bözemann“ vs. „massiv“) bietet die kommentarspalte von youtube.com eine „kleine“ auswahl der gängigen antisemitischen beschimpfungen …  

 … ist mir egal wie ich es schreibe du spasst ich bin ein kanake also fuck nicht ab du jude ich ficke jeden deutschen jeder der kein moslem ist ist ein judeee für mich der text geht an denn ideot da unten ,,,,,,,,,,,curuba43 ,,,,,fick dich jude

… TOT — den affen und schweinen (juden), TOT — den ortodoxen christen /russen,serben, griechen,macedonier, TOT usa und allen die moslem schlechtes wollen, islam brüderschaft 4 ever

… falastin gehört uns
walla
keiner kann unser land wegenehm wweiter soow massiv habibi walla
lass die andren labbern
tzzz scheiß juden

… du trottel ich bin weder moslem noch jude noch palästinenser,
aber wer sich als intelligenter mensch mal mit dem israel palästina konflikt eingehend auseinandersetzt,der stekllt schnell fest Israelische Regierung=NEONAZIS!

was bleibt ist ein hype um „gangstä rap/ hiphop“ – stieg das album von „massiv“ nur auf platz 18 der album-charts ein, so befindet sich das album „fremd im eigenen land“ von „fler“ mittlerweile auf platz 7 der media control-charts.

süddeutsche.de zu „fler“

laut.de: „fler“: stolz, deutsch und rechtsradikal ?

bad-blog: „fler“: zu deutsch für mtv ?!

biographie von „massiv“ bei laut.de 

jungle world zur rollenverteilung in der deutschen hiphop-szene

besserscheitern zu ossi-rap bzw. joe rilla

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knusperflocken’s tanzkurs #1 …

Februar 11, 2008

da, wie unlängst ein(e) bloggerIn zu verstehen gab, raven kein hobby ist und pfeffiproll nächsten samstag den exzess-express mit plemo und egotronic als lokomotivführer im komplex schwerin einrollen sieht, habe ich mir mal 4 ausgewiesene hedonistInnen als tanzlehrerInnen eingeladen. also ihr provinz-raverInnen schaut und lernt (tanzschritt-lernvideo). ich werde mir wohl eher paul kalkbrenner, daniel nitsch, klang ag und und und auf der stubnitz geben und auf so manche raveatzen stossen. angesprochen auf ihre persönlichen kellerleichen haben es sich die hedonistischen 4 natürlich nicht nehmen lassen, das ein oder andere homevideo aus der verstaubten truhe zu kramen.